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3.2.1 Allgemeines

Mauerwerksbauten werden durch unterschiedliche Einwirkungen und Lasten beansprucht. Diese sind den verschiedenen Teilen der DIN EN 1991/NA zu entnehmen:

DIN EN 1991-1-1/NA:Wichten, Eigengewichte und Nutzlasten Hochbau
DIN EN 1991-1-2/NA:Brandeinwirkungen auf Tragwerke
DIN EN 1991-1-3/NA:Schneelasten
DIN EN 1991-1-4/NA:Windlasten
DIN EN 1991-1-5/NA:Temperatureinwirkungen
DIN EN 1991-1-6/NA:Einwirkungen während der Bauausführung
DIN EN 1991-1-7/NA:Außergewöhnliche Einwirkungen
DIN EN 1991-2/NA:Verkehrslasten auf Brücken
DIN EN 1991-3/NA:Einwirkungen infolge von Kranen und Maschinen
DIN EN 1991-4/NA:Einwirkungen auf Silos und Flüssigkeitsbehälter

Die Einwirkungen können allgemein in ständig und veränderlich wirkend differenziert werden. Ständige Einwirkungen sind solche, deren zeitliche Änderung gegenüber dem Mittelwert vernachlässigbar ist. Hierzu gehören das Eigengewicht der Tragelemente wie Dach, Wände, Decken, Gründung, etc., die Eigenlast von nichttragenden Wänden sowie das Eigengewicht von Installationen und feststehenden Anlagen und Belägen. Darüber hinaus wird auch der Erddruck zu den ständigen Einwirkungen gezählt, wobei dieser – ebenso wie der Wasserdruck – nach DIN EN 1997/NA anzunehmen ist.

Zu den veränderlichen Einwirkungen zählen Schnee, Winddruck und Windsog sowie die verschiedenen Nutzlasten auf Decken und das Eigengewicht leichter Trennwände.

Darüber hinaus existieren als dritte Kategorie außergewöhnliche Einwirkungen. Hierunter werden Einwirkungen verstanden, die nicht planmäßig auf das Bauwerk einwirken, aber in außergewöhnlichen Situationen auf das Gebäude einwirken können. Hierzu gehören beispielsweise Brandeinwirkungen, Anprall, Stützensenkung oder auch Erdbeben. Diese Einwirkungen sollen im Folgenden jedoch nicht näher erläutert werden.